Parkhäuser und Tiefgaragen sind stark beanspruchte Verkehrsflächen. Fahrzeuge tragen Regenwasser, Schnee, Streusalz und Öl ein. Glatter Beton und Rampen mit Gefälle werden dadurch schnell zur Rutschgefahr. Wer ein Parkhaus rutschfest machen will, betrachtet deshalb Fahrbahnen, Rampen, Treppen und Gehwege gemeinsam.
Betreiber, Hausverwaltungen und Facility-Management tragen die Verantwortung für sichere Wege. Antirutschprofi bietet Beschichtungen, Klebebänder, Profile und Markierungen für die Nachrüstung bestehender Anlagen. Viele Maßnahmen lassen sich abschnittsweise umsetzen, sodass der Betrieb weiterlaufen kann. Wir helfen Ihnen, für jede Teilfläche die passende Lösung zu finden.

Typische Gefahrenstellen in Parkhaus und Tiefgarage
- Ein- und Ausfahrtsrampen mit Gefälle, besonders bei Nässe und Frost
- Glatt abgefahrene oder versiegelte Betonflächen
- Eingangsbereiche, in denen Nässe von außen eingetragen wird
- Treppenhäuser und Fluchttreppen mit abgenutzten Stufenkanten
- Fußgängerwege zwischen Stellplätzen, Kassenautomaten und Aufzügen
- Bereiche mit Öl- und Kraftstoffrückständen
- Entwässerungsrinnen und Abdeckungen aus Metall
Passende Lösungen, um Ihr Parkhaus rutschfest zu machen
Rutschhemmende Beschichtung für Parkhäuser
Eine Beschichtung mit eingestreutem Granulat erzeugt eine griffige Oberfläche auf Beton und Asphalt. Sie eignet sich für Fahrbahnen, Gehwege und Rampen. Vor dem Auftrag sollten Sie den Untergrund und eine eventuell vorhandene Beschichtung prüfen. Ein Verträglichkeitstest auf einer Probefläche ist empfehlenswert. Mehr dazu unter Antirutsch-Bodenbeschichtungen.
Parkhausrampe rutschfest beschichten
Rampen sind besonders gefährdet, weil Gefälle und Nässe zusammenwirken. Für Gehbereiche auf Rampen bieten sich zusätzlich quer verlegte Antirutschstreifen an. Sie lassen sich abschnittsweise ergänzen, ohne die gesamte Fläche zu beschichten. Für befahrene Flächen kommen eher Beschichtungen in Betracht.
Antirutschbelag für Treppen in Tiefgaragen
Treppenhäuser in Tiefgaragen sind oft Fluchtwege. Stufenkanten sollten gut erkennbar und griffig sein. Treppenkantenprofile schützen die Kante und verbessern den Halt. Kontrastfarben machen die Stufen auch bei schwacher Beleuchtung sichtbar. Ergänzend sorgt ein Handlauf-Rutschschutz für sicheren Griff.
Fußgängerwege im Parkhaus sichern
Klar markierte Gehwege trennen Fußgänger vom Fahrverkehr. Eine rutschhemmende Bodenmarkierung verbindet Kennzeichnung und Griffigkeit. So bleibt der Weg auch bei Nässe sicher begehbar. Achten Sie besonders auf Übergänge zu Aufzügen, Treppenhäusern und Kassenautomaten.
Fluchtwege kennzeichnen
Bei Stromausfall oder Rauch müssen Fluchtwege erkennbar bleiben. Eine nachleuchtende Fluchtwegmarkierung ergänzt die vorhandene Sicherheitsbeleuchtung. Die Anforderungen an Ihre Anlage legen Sie mit den zuständigen Fachleuten fest.
Winterlösungen für Zufahrten
Offene Parkdecks und Zufahrten sind im Winter besonders kritisch. Hinweise zu rutschfesten Lösungen für Treppen und Wege bei Eis und Schnee finden Sie unter Winter-Sicherheit für Treppen und Wege.
Auswahl: worauf es ankommt
Rutschhemmung: Für Parkhäuser, die als Arbeitsstätte gelten, bietet die ASR A1.5 „Fußböden“ mit ihrem Anhang 2 Orientierung zur Bewertungsgruppe. Für öffentliche Verkehrsflächen gelten zudem die Verkehrssicherungspflichten des Betreibers. Klären Sie die Anforderungen im Rahmen Ihrer Gefährdungsbeurteilung.
Untergrund: Beton, Asphalt, Gussasphalt und vorhandene Beschichtungen verhalten sich unterschiedlich. Tragfähigkeit, Restfeuchte und Verschmutzung beeinflussen die Haftung. Bei unbekannten Altbeschichtungen ist eine Probefläche sinnvoll.
Reinigung: Parkhäuser werden oft maschinell gereinigt. Die Oberfläche sollte griffig sein, ohne die Reinigung unnötig zu erschweren. Fragen Sie nach Ausführungen mit Beständigkeit gegen Öl oder Streusalz; entsprechende Prüfnachweise gibt es auf Anfrage.
Befestigung: Beschichtungen werden flächig aufgetragen. Streifen und Profile werden geklebt oder verschraubt. Befahrene Bereiche stellen höhere Anforderungen an die Haftung als reine Gehwege.
So läuft Ihre Anfrage ab
- Sie beschreiben die betroffenen Bereiche, Untergründe und ungefähren Flächen, gern mit Fotos.
- Wir schlagen passende Beschichtungen, Profile oder Markierungen vor und klären offene Fragen.
- Sie erhalten ein Angebot und entscheiden über Umfang und Ausführung.
Passende Produkte
Eine Auswahl aus unserem Sortiment. Größen, Ausführungen, Preise und Lieferzeiten nennen wir Ihnen gern auf Anfrage.
Schmutzfang-Rollenware WaterHog
Art.-Nr. DD-MA-4062
Großflächige Schmutzfang-Rollenware mit zweistufigem Fischgrätmuster für Innen- und Außenbereiche. Lose verlegt oder verklebt; widersteht Sonne, Nässe, Bleiche und Tausalz.
- Rolle 182 x 2042 cm
- SBR-Gummirücken mit 20 % Recyclinganteil
- lose oder verklebt verlegbar
Bodenschutzplatte COBATrack (HDPE)
Art.-Nr. DD-CB-TT010001
Wiederverwendbare Bodenschutzplatte aus recyceltem HDPE für temporäre Fahrwege auf Baustellen, Events und Parkflächen. Traktionsprofil auf einer, Riffelstruktur auf der anderen Seite; verbindbar über PU- oder Stahlverbinder.
- Hohe Tragfähigkeit laut Hersteller (Schwerlastverkehr)
- 915 mm x 2,4 m, 10 mm, 20 kg
- Integrierte Tragegriffe und Verbindungslöcher
Häufige Fragen: Parkhaus rutschfest machen
Welche rutschhemmende Beschichtung für Parkhäuser ist geeignet?
Das hängt vom Untergrund, der Belastung durch Fahrzeuge und der Reinigung ab. In Frage kommen Beschichtungen mit eingestreutem Granulat für Beton und Asphalt. Ein Verträglichkeitstest auf einer Probefläche klärt die Haftung.
Kann man eine Parkhausrampe rutschfest beschichten, ohne sie lange zu sperren?
Die Sperrzeit hängt von Produkt, Temperatur und Trocknungszeit ab. Abschnittsweises Arbeiten oder ergänzende Antirutschstreifen für Gehbereiche können die Einschränkung verringern. Die genauen Daten stimmen wir mit Ihnen produktbezogen ab.
Welcher Antirutschbelag eignet sich für Treppen in Tiefgaragen?
Bewährt sind Treppenkantenprofile und Antirutschstreifen in Kontrastfarbe. Sie verbessern Halt und Sichtbarkeit der Stufenkanten. Bei stark abgenutzten Stufen kann eine Abdeckung der Trittfläche sinnvoll sein.
Wie lassen sich Fußgängerwege im Parkhaus sichern?
Durch markierte, rutschhemmende Gehwege, gut erkennbare Übergänge und griffige Treppen. Eine rutschhemmende Bodenmarkierung erfüllt dabei zwei Aufgaben: Sie lenkt die Fußgänger und erhöht die Griffigkeit.
Ein rutschsicheres Parkhaus schützt Nutzer und Personal und reduziert Haftungsrisiken für Betreiber. Beschreiben Sie uns Ihre Anlage. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Parkhaus rutschfest machen können.
